Innendienstmarken

Die Michel Nummern 20-21 waren für den internen Gebrauch bestimmt, Sie durften nicht an Postkunden verkauft werden.

  • Ausgabe 1866, 16. Dezember Freimarken für den Innendienst, Buchdruck, Königlich Preußische Staatsdruckerei im Bogen zu 10×10 Marken mit Durchstich 10. Zwei Wertstufen 10 und 30 Silbergroschen.

Zum Schutz vor Nachahmungen und unzulässigen Wiederverwendungen wurde für die Herstellung dieser Ausgabe das schwer nachzuahmende Löwenberg-Verfahren gewählt. Das für den Druck verwendete durchscheinende Papier wurde auf einer Seite mit einer Dammaharz-Lösung bestrichen, auf dieser Seite (spätere Markenrückseite) erfolgte dann seitenverkehrt der Markendruck, so dass das Markenbild durch das Papier auf der Vorderseite seitenrichtig erkennbar ist. Nach der Trocknung des Drucks erfolgte die Gummierung der bedruckten (Rück-)Seite. Das Papier war so empfindlich, dass zwischen die gedruckten Markenbögen dünne Papierblätter als Schutz gelegt werden mussten.

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